PUMA-Kälteerprobung in Norden Norwegens

19. März 2012 |

Wie erwartet bietet das Erprobungsgelände in Nord-Norwegen hervorragende Möglichkeiten den SPz PUMA in einer subpolaren Klimazone zu testen. Während der Erprobung wurden hier bereits Temperaturen unter - 30° Celsius gemessen. Der stets wehende eisige Wind lässt die gefühlten Temperaturen noch weiter sinken. Das Areal ist sehr weitläufig und es stehen mehrere Schießbahnen zur Verfügung.

Das Erprobungsteam hat bei den teilweise recht langen Anfahrtswegen zu den Schießbahnen ausgiebig Gelegenheit das Fahrverhalten auf verschneitem und vereistem Untergrund zu testen. So wurden beispielsweise auf vereisten Wegen und verschneitem Gelände verschiedene Anordnungen von Schneegreifern untersucht.

Mit dem SPz PUMA werden seit ca. zwei Monaten die unterschiedlichsten Schießversuche mit der Hauptbewaffnung, der MK30-2/ABM, und der Sekundärbewaffnung MG4 durchgeführt. Aufwendige Messreihen begleiten fast täglich das Fahr- und Schießprogramm. Bei diesen Messungen werden unter anderem Temperaturverläufe, insbesondere nach Kaltstarts, im Fahrzeuginneren in Relation zu den Außentemperaturen aufgezeichnet und ausgewertet.

Die Tests bei diesem kalten Klima stellen an das Waffensystem und seine Bediener sehr hohe Anforderungen. Noch bis Anfang April muss der SPz PUMA seine Leistungsfähigkeit auch bei diesen außergewöhnlichen Bedingungen unter Beweis stellen.