DINGO 2
Flexibler Alleskönner
Als konsequente Weiterentwicklung des DINGO 1, welcher sich seit 2001 im Einsatz befindet, ist der DINGO 2 das sicherste und bestgeschützte Radfahrzeug seiner
Klasse. Mit dem ausgewogensten Verhältnis von Schutz, Mobilität und Zuladung verlassen sich zahlreiche Nutzerstaaten auf diese bewährte Plattform. Seine außergewöhnliche
Leistungsfähigkeit stellten beide DINGO Modelle in schwierigstem Gelände und unter extremen klimatischen Bedingungen bei Einsätzen in Bosnien-Herzegowina (SFOR), Mazedonien (TFF),
Kosovo (KFOR), Libanon (UNIFIL), Tschad (jetzt MINURCAT) und nicht zuletzt in Afghanistan (ISAF) unter Beweis. Von großem Vorteil sind hier sowohl die leichte Verbringung des DINGO im
Lufttransport, wie auch seine besondere taktische Mobilität im Einsatzraum.
| Spezifikationen* |
| Gesamtgewicht |
12,5 t |
| Motorleistung |
163 kW |
| Reichweite |
> 1000 km |
| Geschwindigkeit |
> 90 km/h |
| Höhe (Dach) |
2,5 m |
| Länge |
6,8 m |
| Breite |
2,3 m |
| Besatzung |
bis zu 8 |
| Bewaffnung |
Fernbedienbare
Waffenstation mit MG 5,56/
7,62/ 12,7 mm oder
40 mm Granat-Maschinen-
Waffe |
*Grundversion Patrouillen- und Sicherungsfahrzeug
DINGO 2
Flexibler Alleskönner
Der Schwerpunkt in der Entwicklung und ständigen Verbesserung des DINGO 2 liegt auf dem Schutz der Besatzung. Durch den modularen Aufbau wird der DINGO einer Einsatzrealität von
ständig wachsenden und wechselnden Bedrohungen gerecht.
Das innovative Design der Sicherheitszelle für die Besatzung macht zum Beispiel ein v-förmigen Unterboden, wie ihn die meisten herkömmlichen geschützten Fahrzeuge aufweisen,
überflüssig. Direkten Insassenschutz vor Druckwellen und ballistischen Bedrohungen gewährleistet KMW durch die Sicherheitszelle. Ein minensicheres Sitzsystem verhindert die
Übertragung von Explosionsenergie auf Besatzungsmitglieder. Das schutzoptimierte Verstaukonzept für Ausstattung und persönliche Ausrüstungsgegenstände schützt die
Insassen zudem vor Sekundäreffekten von Minen- und IED-Druckwellen.
Das Erfolgsgeheimnis des DINGO 2 beruht neben erstklassigen Schutz- und Mobilitätseigenschaften auf seinem variablen Ausrüstungskonzept.
Es ermöglicht eine spezifische Ausstattung für aktuelle wie auch zukünftige Missionsprofile. Neben einer umfangreichen Auswahl an
Ausstattungsmöglichkeiten lässt sich auch die Sicherheitszelle an die Bedürfnisse des Kunden anpassen. So wird die Zelle des Patrouillenfahrzeugs in unterschiedlichen Varianten
für bis zu acht Insassen gefertigt. Die Großraumzelle verfügt über Türen an Seite und Heck und ist für unterschiedlichste Rüstsätze wie zum Beispiel
Gefechtsstand, ABC-Aufklärung oder Ambulanz ausgelegt.
DINGO 2
Flexibler Alleskönner
Die modulare Flexibilität des DINGO 2 ermöglichte ferner die Entwicklung von weiteren Varianten für besondere Missionsparameter.
So wurde mit dem DINGO 2 Bodenüberwachungsradar (BÜR) ein besonders leistungsfähiges Radarsystem mit dem Schutz und der Mobilität des DINGO 2
vereinigt. Der DINGO 2 Pick Up ist ein hochgeschütztes und mobiles Logistikfahrzeug zur Aufnahme von Nutzlasten bis zu drei Tonnen.
Auch für zivile Sicherheits- und Hilfskräfte ist der DINGO 2 eine ideale Plattform für Einsätze in Regionen mit hoher Bedrohung. Der DINGO 2 POLIZEI
wird durch den ersten Kunden erfolgreich eingesetzt.
Mehr als 800 Fahrzeuge des leistungsfähigen Allschutz-Transporters sind für 5 Nationen unter Vertrag. Das Einsatzspektrum der DINGO 2 Familie umfasst zum
Beispiel:
- Patrouillen- & Sicherungsfahrten
- Ambulanzeinsätze
- Aufklärungsaufträge
- Beobachtungs- und Begleitaufträge
- Transportfahrten
- Einsatz- und Evakuierungsunterstützung
- Gefechtsschadeninstandsetzung
- ABC-Spürmissionen
DINGO 2
Flexibler Alleskönner
DINGO 2
Flexibler Alleskönner
KMW hat den Brückenlegepanzer LEGUAN
auf Basis der Kampfpanzer LEOPAR D 1 oder
LEOPAR D 2 bereits für die norwegischen,
griechischen, belgischen und finnischen
Streitkräfte realisiert. Das Verlegesystem
kann jedoch auch auf andere gebrauchte oder
neue Fahrgestelle von Kampfpanzern aufgebaut
werden. So ist es zum Beispiel auch
auf Fahrgestellen des polnischen PT91, des
U.S.-amerikanischen M1 „Wolverine“ und dem
M47/M60 in Spanien im Einsatz. Die Brücke
lässt sich auch von Radfahrzeugen wie zum
Beispiel dem 8x8 der MAN und dem 10x10
Fahrzeug...
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