Löwenstadt jubelt LEOPARDen zu
Am 9. August um 17:25 Uhr Ortszeit begann in Singapur der feierliche Einzug der Mobilen Kolonne, angeführt von acht LEOPARD 2 Kampfpanzern aus KMW-Produktion... [ mehr ]
FENNEK
5 Tage autonom & unerkannt durch jedes Gelände
Fahrzeugfamilie für umfassende Anforderungsprofile
Die FENNEK-Fahrzeugfamilie ist die Antwort auf umfassende Anforderungsprofile: Hervorragende und nahezu geräuschlose Mobilität in jedem Gelände, modernste
Sensorenausstattung, weitreichender Schutz, die Möglichkeit der Selbstverteidigung und hohe Autonomie kennzeichnen den FENNEK.
Die dreiköpfige Besatzung – Fahrer, Kommandant und Funker/Beobachter – kann fünf Tage autark operieren. Ausrüstung, Betriebsstoffe, Trinkwasser und Verpflegung werden
im Fahrzeug mitgeführt. Luftverladbar in der C-130 kann der FENNEK zudem schnell und problemlos auch in weitentfernte Einsatzgebiete verlegt werden.
| Spezifikationen |
| Länge |
5,58 m |
| Breite |
2,55 m |
| Höhe (Fahrzeugdach) |
1,79 m |
| Gefechtsgewicht |
11 t |
| Bewaffnung |
40 mm Granatmaschinenwaffe
Kal. 7,62 oder .50 Maschinengewehr
|
| Motorleistung |
177 kW |
| Geschwindigkeit |
>100 km/h |
| Besatzung |
3
|
| Schutz |
Ballistisch, Mine, IED |
FENNEK
5 Tage autonom & unerkannt durch jedes Gelände
Mobilität
Die herausragende Beweglichkeit des FENNEK im Gelände und auf der Straße – bei einer Reichweite von nahezu 1000 Kilometer – verdankt er seiner hochmodernen
Motorentechnologie. Das Triebwerk wird durch ein vollautomatisches Schaltgetriebe und ein Verteilergetriebe ergänzt. Der zuschaltbare Allradantrieb erfolgt über den H-Antriebsstrang, der
eine niedrige Bauweise ermöglicht. Zusammen mit dem niedrigen Schwerpunkt und der großen Spurbreite ist sie die Garantie für die hohe Beweglichkeit im Gelände.
Mit einem Gesamtgewicht von bis zu elf Tonnen bewältigt der FENNEK mühelos Steigungen von 60 Prozent und Schräglagen bis 35 Prozent. Sein Wendekreis liegt unter 13 Meter, die
Watfähigkeit in Gewässern bei über einem Meter. Über die automatische Reifendruckregelanlage kann das Fahrzeug jederzeit an die Geländesituation angepasst werden.
Spähwagen
Sein Auftrag: Sehen ohne gesehen zu werden. Die Grundvariante der Fahrzeugfamilie FENNEK ist der Spähwagen. Hervorragend getarnt durch seine niedrige Bauhöhe, die
außerordentlich geringe IR- und Radar-Signatur sowie geräuscharmen Antrieb und mit modernsten Aufklärungsmitteln ausgerüstet, erfüllt der FENNEK in dieser Variante optimal
die Forderungen für Spähaufträge bis weit hinter feindlichen Linien. In modernen Einsatzszenarien des 21. Jahrhunderts gehören zu seinem Auftrag neben der Beobachtung von
gegnerischen Truppenbewegung vor allem die Observation von umkämpften Ortschaften oder Landstrichen, um zeitnah verdächtige Aktivitäten beobachten, melden und überprüfen zu
können.
FENNEK
5 Tage autonom & unerkannt durch jedes Gelände
Aufklärung
Das hohe Aufklärungsvermögen wird durch die Beobachtungs- und Aufklärungsausstattung (BAA) sichergestellt. In einem bis zu 3,30 Metern Höhe ausfahrbaren Sensorkopf sind
Wärmebildgerät, CCD-Tagessichtkamera und Laserentfernungsmesser integriert. Über einen Schwenkneigekopf in Seite und Höhe richtbar, kann er auch in abgesetztem Betrieb
eingesetzt und aus dem Fahrzeuginneren bedient werden. Über die BAA können Ziele bei Tag und Nacht in großer Entfernung aufgespürt und identifiziert werden.
Führungs- und Funktionsfahrzeug
Die Führungs- und Funktionsvariante, bei der niederländischen Truppe kurz als AD (Allgemeine Dienste) bezeichnet, ist ein universell nutzbares Fahrzeug. An Stelle der
Beobachtungs- und Aufklärungsausstattung verfügt es über Material- Stauraum für den Einsatz in unterschiedlichsten Missionen.
Artillerie-Beobachter
Seine Leistungsfähigkeit im Einsatz hat der Artillerie-Beobachter als erstes Fahrzeug der FENNEKFamilie bereits unter Beweis gestellt. Seit 2004 ist er mit großem Erfolg
im ISAF-Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Kennzeichnendes Merkmal ist seine leistungsgesteigerte Navigationsanlage, die eine außerordentlich hohe Zielortungsgenauigkeit in Höhe und
Seite, auch in abgesetztem Betrieb, ermöglicht. Die dabei gewonnenen Zielinformationen sowie die Zielzuweisung werden über das Artillerieführungssystem ADLER II an den
Feuerunterstützungsoffizier (FUO) der Artillerie weitergegeben. Trefferkontrolle und gegebenenfalls erforderliche Korrektur erfolgt durch das FüWES ADLER II im FENNEK. Für die
Orientierung im Gelände und die Lagedarstellung verfügt der Artilleriebeobachter über ein Karte-Lage-Modul.
FENNEK
5 Tage autonom & unerkannt durch jedes Gelände
Medium Range Anti Tank
Bei der niederländischen Variante MRAT (Medium-Range Anti-Tank) ist dieser Raum für den Transport von drei Lenkflugkörpern vorgesehen. Für den schnellen Einsatz
werden zwei weitere Lenkflugkörper und das Abschussgestell im Mannschaftsraum mitgeführt.
Joint Fire Support Team
Für die deutschen Streitkräfte ist derzeit die Variante Joint Fire Support Team (JFST) in Entwicklung. Das Team besteht jeweils aus einem Artillerie-Beobachter und einem
Forward Air Controller (FAC). Das JFST verfügt über eine außerordentlich leistungsstarke BAA mit einer sehr hohen Reichweite. Die zusätzliche Kommunikationsanbindung an Sprach-
und Datenfunk von Luftwaffe und Marine machen den FENNEK im JFST so einzigartig. Ein Laserdesignator kann zudem Ziele für die Luftwaffe bestimmen und lasergesteuerte Munition ins Ziel
führen.
Stinger-Waffenplattform
Für die niederländischen Streitkräfte wird der FENNEK mit einer Stinger-Waffenplattform (SWP) ausgerüstet, einer Abschussvorrichtung mit vier Stinger-Flugkörper zur
Luftverteidigung in mittlerer Entfernung. Die Bedienung ist sowohl autark aus dem Fahrzeug wie auch ferngesteuert als Teil des bodengestützten Luftverteidigungssystems vorgesehen.
FENNEK
5 Tage autonom & unerkannt durch jedes Gelände
KMW hat den Brückenlegepanzer LEGUAN
auf Basis der Kampfpanzer LEOPAR D 1 oder
LEOPAR D 2 bereits für die norwegischen,
griechischen, belgischen und finnischen
Streitkräfte realisiert. Das Verlegesystem
kann jedoch auch auf andere gebrauchte oder
neue Fahrgestelle von Kampfpanzern aufgebaut
werden. So ist es zum Beispiel auch
auf Fahrgestellen des polnischen PT91, des
U.S.-amerikanischen M1 „Wolverine“ und dem
M47/M60 in Spanien im Einsatz. Die Brücke
lässt sich auch von Radfahrzeugen wie zum
Beispiel dem 8x8 der MAN und dem 10x10
Fahrzeug...
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